Darf’s denn auch ein bißchen mehr sein…?!
Hoppsa, hab’ mich gerade dabei erwischt, wie ein Toggenburger Alm-Keks klammheimlich in meinem Mund verschwindet. Ich sag’s Euch, ich hab’ mich wirklich noch gewehrt, aber er war irgendwie stärker. Glücklicherweise hab’ ich die Nährwertangaben beim wegknabbern der Kekse bereits schon spiralförmig zerfetzt. Das hätte die Keks-Stärke sicherlich eindeutig erklären können. Aber, zu spät. Ich kleb’ die Verpackungsspirale jetzt nicht mehr zusammen. So viel ist klar. Der wollte einfach da rein. Ich konnte es definitiv nicht verhindern. Hatte sicher kaum Kalorien, war ja schließlich ein Toggenburger ohne Creme-Füllung. Während ich die butterig-knusprige Masse langsam und genüßlich noch im Mund durchkaue, plagt sich ganz zaghaft schon mein Gewissen. In zehn Tagen ist Hochzeit…!!! Nur noch zehn Tage…!!! Kirchliche Hochzeit…im schicken Anzug…!!! Ich schlucke drei Mal, schiele auf den Restbestand der Alm-Kekse, und denke: “Darf’s denn auch ein bißchen mehr sein…?!”.
POPIMAPSMTP?
Ja, so kann’s gehen. Da willste im Donnervogel so ein dämliches E-Mail-Konto anlegen, passiert es! Schwupps, da biste überfordert. Da kommen plötzlich so Fragen auf wie: Willste POP? Oder gleich POP3? Naja, da könnt’ man alleine schon vom vielen ‘POPPEN’ denken, man ist im falschen Film. Oder IMAP? Was denn…? Ne Landkarte…? Ne, das sind nur unterschiedliche Abrufprotokolle mit ganz putzigen Namen. Die Protokolle sind zum runterladen von E-Mails da. Willste SMTP? Da kriegste vollends die Meise! Was ist das denn schon wieder…? Ahja, wo man was runterladen kann und es spezielle Protokolle dafür gibt, brauchste sicher auch ein Protokoll zum raufladen, beziehungsweise versenden von E-Mails. Richtig, das SMTP-Protokoll regelt den E-Mail-Versand.
Soweit so gut, wenn man es geschafft hat, sich die ganzen kryptischen Namen der einzelnen Server zu merken und -natürlich- insbesondere auch noch das passende Paßwort für den betreffenden Server, hat man es fast schon geschafft. Willste die E-Mails lokal runtersaugen, brauchste POP. Willste den ganzen Kram da lassen, wo er ist und quasi mit dem Donnervogel nur auf dem Posteingang des Servers rumspickeln -ohne gleich alles runterzuladen- brauchste IMAP.
Sodele, Leute. Das war aber noch nicht alles. Probier’ doch einfach mal, im Donnervogel mehr als nur ein Konto anzulegen. Alleine aus der Kombination von IMAP, POP, SMTP und dem betreffenden Konto ergibt sich da eine ganze Fülle von unglaublich kreativen Kombinationen, die man als DAU (”dümmster anzunehmender User”) selbstverständlich erst mal der Reihe nach alle ausprobiert. Natürlich vergißt man auf dem Weg dahin auch gleich wieder, welche Kombinationen man gerade schon ausprobiert hat. Klar, das dauert dann eben alles ein bißchen länger. Macht ja aber nix, denn im Computerzeitalter haste ja schließlich Zeit …
Ohhhh … da kommen ja gerade ein paar Mails im eingerichteten Konto an … Denkste! Die gehen nämlich alle erst mal schön fehlgeleitet auf Dein altes Konto. Der Eingangsordner des neuen Kontos bleibt gähnend leer. Da guckste. Da fragste Dich, wie das geht … Es geht! Nur erklären kann Dir’s niemand! Na, aber dann willste das ja so haben, daß die Mails des neuen E-Mail-Kontos auch genau im richtigen, nämlich neu eingerichteten Posteingangsordner ankommen. Na, kein Problem, wie gesagt, es gibt ja zahlreiche Kombinationen von POP, IMAP, SMTP und bereits vorhandenen Kontonamen. Da heißt es dranbleiben, tapfer sein, temporär vergessen und hoffen. Ich sage Euch nichts Neues, diese Probleme kann es nicht nur beim Empfang, sondern auch beim Versand der E-Mails geben. Na, kein Problem, da spielste dann eben ein bissle an den Einstellungen vom SMTP-Server im Konto rum. Manchmal kann’s nur einen geben. Das ist nicht nur bei Highlander so, nein, das ist auch beim SMTP-Server so. Tja, da mußte dann erst mal das Konto überreden, noch einen anderen SMTP-Server überhaupt zuzulassen. Aber, egal, man hat ja Zeit …
Wenn man sehr gut in Kombinatorik war, viel Zeit hat oder diplomierter Wirtschaftsinformatiker ist, ist das alles natürlich gar kein Problem! Ich wäre jetzt fast froh, jemand würd’ mich mal fragen: Willste PORT?! Ich glaub’, da könnt’ ich jetzt kaum noch nein sagen …
Tja, auch an den PORT-Einstellungen kannste rumfummeln. Die sind nämlich auch anbieterspezifisch… Irgendwann nach ewigem rumhoppeln mit den Einstellungen und unzähligen Sende- und Empfangstests funzt die Kiste dann auf ein Mal. Keiner weiß warum, keiner kann’s erklären, keiner kann sich jemals daran zurückerinnern warum …
Da frag’ ich mich, bin ich als gewöhnlicher User eigentlich zu dumm oder ist es tatsächlich nicht möglich, eine leicht nachvollziehbare Anleitung für POPIMAPSMTP im Stil der “Sendung mit der Maus” zu schreiben? Na, vielleicht wär’s dann ja zu spaßig und IT muß immer bitter ernst sein …
In diesem Sinne an alle DAUs da draußen, ich nehm’ jetzt ‘n PORT! PROSIT!
(Sagt mal, ist das ‘ne neue Einstellung, “PROSIT”…?!)
Der Tausch geht weiter…

Offensichtlich geht die Tauschaktion noch weiter. Nach meinem heutigen Blick auf die Homepage von OneRedPaperclip mußte ich -zu meiner großen Überraschung- feststellen, daß Kyle MacDonald offensichtlich mit seiner Tauschaktion nun doch noch nicht fertig ist. Wohingegen beim ersten Mal klar war, daß er ein Haus für die rote Büroklammer haben wollte, ist jetzt scheinbar alles offen. Das Haus steht zum Tausch! Angebote können auf der Homepage abgegeben werden. Unglaublich, aber es geht also tatsächlich weiter. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, wohin seine Reise dieses Mal gehen wird. Bleibt zu hoffen, daß es gut geht! Aber, Kyle hat ja bereits schon gezeigt, was alles machbar ist. Schließlich hat er es schon von einer roten Büroklammer zu einem ganzen Haus geschafft …
Von der roten Büroklammer bis zum Haus

Haben Sie schon mal etwas von Kyle MacDonald gehört? Nein? Dann wird es Zeit, daß Sie etwas darüber erfahren. Kyle MacDonald hatte die Idee, eine einfache rote Büroklammer so lange zu tauschen, bis er stolzer Besitzer eins Hauses ist. Kyle hat mit dieser Tauschaktion wohl das Abenteuer seines Lebens erlebt und auf seinem Weg eine ganze Menge interessanter Menschen kennengelernt. Sie fragen sich natürlich, was ist aus seiner Idee geworden? Sie denken, das ist unrealistisch oder “das gibt’s doch nicht”! Sie werden überrascht sein, aber Kyle MacDonald hat ein modernes Märchen erlebt und hat es wirklich geschafft. Es hat funktioniert! Dank der vielen Menschen, seiner Freunde und seiner Familie hat er es geschafft! Kyle MacDonald ist stolzer Besitzer eines Hauses geworden. Die einzelnen Stationen seiner Tauschaktion waren:
- Eine rote Büroklammer
- Ein Fischkuli
- Ein Türknauf
- Ein Campingkocher
- Ein roter Generator
- Ein Party-Set
- Ein berühmtes Schneemobil
- Eine Fahrt nach Yahk
- Ein Kastenwagen
- Ein Plattenvertrag
- Ein Jahr (mietfreies Wohnen) in Phoenix
- Ein Nachmittag mit Alice Cooper
- Eine Kiss-Schneekugel
- Eine Nebenrolle
- Ein Haus in Kipling
Für alle, die es wirklich nicht glauben können, hier noch eine Buchempfehlung, in der Sie dieses unglaubliche Märchen selbst genau nachlesen können:
Kyle MacDonald, “One Red Paper Clip”, Taschenbuch, Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2008, ISBN: 978-3-596-17650-2
Viel Spaß beim Lesen! Ich kann es selbst kaum glauben, daß es tatsächlich funktioniert hat. Aber, es zeigt sich einmal wieder, daß man an seine Sache glauben muß. Denn dann können auch Dinge geschehen, die man bis dato nicht für möglich gehalten hätte. Danke, Kyle, für diese großartige Geschichte!
Mehr Transparenz bitte!
Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Aber, die aktuellen Entwicklungen in Russland sind zur Zeit doch rein gar nicht transparent. Es handelt sich hier nicht nur um einen kleineren Konflikt, sondern ich würde schon sagen, es handelt sich um einen Krieg. Es bleibt zu hoffen, daß hier eine poltische Lösung gefunden werden kann, denn die Auseinandersetzung ist brandgefährlich. Man fühlt sich in die Tage des kalten Krieges zurückversetzt und bekommt es schon mit der Angst zu tun. Es wird gekämpft, unschuldige Menschen werden verletzt und getötet. Aber man weiß noch nicht einmal, wer den Krieg begonnen hat, wer gegen wen kämpft und was eigentlich dahinter steht. Es ist schlimm, daß die Menschheit was Kriege angeht so wenig dazulernt. Dieses Leid wäre vermeidbar und ich frage mich: “Warum?”.
Die große weiße Welle: Hochzeit und Heirat
Es scheint zur Zeit gerade eine richtige Welle durch das Land zu gehen. Überall in meinem Freundes- und Bekanntenkreis geben sich glückliche Paare feierlich das “Ja”-Wort. Es gefällt mir, was ich da sehe. Trotz der ganzen Hektik bei den Vorbereitungen, in Erwartung auf den großen Tag, hält man zusammen und meistert die Herausforderungen gemeinsam. Vielleicht steckt da ja auch ein tiefer Sinn dahinter. Vielleicht ist ja genau das die beste Vorbereitung auf den gemeinsamen Lebensweg. Wer weiß?! Die große weiße Welle zeigt mir aber auch sehr deutlich, wie alt man schon geworden ist. Und natürlich auch … daß es Zeit wird! Es gibt immer etwas zu tun, packen wir’s an … ?!
Statistik-Junkie
Als richtiger Statistik-Junkie stehe ich auch nachts mal auf und hole mir ein paar frische, kalorienarme Auswertungen … Genau so ist es gerade eben wieder passiert. War gerade neugierig, wie sich die Besucherzahlen entwickeln und ob da ein paar Kommentare angekommen sind. Ich muß sagen, heute ist es relativ ruhig gewesen. Da leitet man als Statistik-Junkie dann auch gern schon mal ein paar Schlüsse ab. War wohl eine anstrengende Woche gewesen … In diesem Sinne: “Gute Nacht”.
Die Entdeckung der kinderfreundlichen Zigeunerspätzle
Es gibt sie doch auch außerhalb unseres betriebseigenen Restaurants. Ich habe gerade das folgende, äußerst besorgniserregende Suchergebnis erhalten:

Na, dann viel Spaß, Ihr lieben Kinderchen. Diese Spätzle werdet Ihr so schnell nicht wieder vergessen. Ich weiß nicht, ob es besonders kinderfreundlich ist, wenn die lieben Kleinen den ganzen Tag auf dem Örtchen verbringen. Das ist ja Hausarrest unter besonders erschwerten Bedingungen! Kinderfreundlich sieht anders aus. Oder…?!
Zigeunerspätzle
Es gibt sie wirklich. Spätzle mit Soß’. Es gibt aber noch eine wirklich krasse Steigerung davon: Spätzle mit Zigeunersoß’! Vielleicht habt Ihr noch nie etwas davon gehört. Es würde mich nicht wundern. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn es Euch alleine schon von der Vorstellung schlecht werden würde. Das ist eben ein Gericht, für das man starke Nerven braucht. Ich habe die Vermutung, dieses Gericht gibt es wirklich nur exklusiv in unserer Kantine. Sollte jemand irgendwoanders jemals schon Zigeunerspätzle gesehen oder sogar ganz tapfer gegessen haben, bitte ich um eine kurze Info. Eine ausführliche Schilderung der eigenen Zigeunerspätzle-Erfahrung ist jederzeit willkommen. Es wäre unglaublich. Zurück zum Thema. Die Soße ‘unserer’ Zigeunerspätzle werden in unserer Betriebsküche offensichtlich aus allerhand Tomaten- und Paprika-Resten vom Vortag hergestellt. Vielleicht sind es ja sogar auch Abfälle, die hier nochmals mit Hingabe zu diesem Spitzenprodukt weiterverarbeitet werden. Der Geschmack von völlig verkochten und matschigen Tomaten- und Paprika-Abfällen auf labberigen schwäbischen Spätzle ist alleine schon einen Horrortrip wert. Von der durchschlagenden Wirkung auf den menschlichen Organismus ganz zu schweigen. Danke noch an die Kantine, daß ich heute nicht so lange arbeiten konnte, wie ich eigentlich wollte. Aber, man muß Prioritäten setzen. So viel ist einem nach einem Tellerchen Zigeunerspätzle ganz schnell klar. Es gibt gar keine Zeit länger darüber nachzudenken!
Gastrosoph mit vollem Maul
Da wir ja gerade beim Thema sind, ich glaube, ich bin auf einen Gastrosophen gestoßen. Es ist Herr Fichtner, der in seiner Online-Kolumne “das Maul zu voll genommen” hat. Seine Devise lautet “weniger ist mehr” und dies gelte insbesondere für kulinarische Genüsse. Er kommt zu dem Schluß, daß wir alle “besser” essen müssen, wenn wir weniger essen wollen.
Es ist richtig, wenn Herr Fichtner anmerkt, daß wir “beim Essen eine Befriedigung suchen, bei der die Sättigung nur ein Faktor ist, und vermutlich nicht einmal der entscheidende“. Vollkommen richtig, schließlich suchen die Menschen beim Essen oftmals auch einen außergewöhnlichen Genuß und streben nicht nur nach einem adäquaten Ausgleich verlorener Energiereserven.
Es gibt Menschen, die sich das “bessere” Essen leisten können und beim Verzehr von zwölf frischen Austern in ekstatische Verzückung gelangen. Diese schaffen es dann auch noch, trotz einer nicht ausreichenden Zufuhr an Kalorien, so richtig “satt” zu werden. Erfüllt von einem Hochgefühl, einem besonderen Genuß, den sie persönlich schätzen.
Aber, wer sagt, daß man nur das “bessere” Essen wahrhaft genießen kann? Haben Sie noch niemals Menschen gesehen, die beim Aufsteigen von holzig-würziger Luft bereits schon eine angenehme, innere Unruhe verspüren, alleine nur in der Erwartung, bald schon eine richtig gute Portion frisch vom Grill verspeisen zu dürfen? Ein paar grobe Bratwürstchen, einige fette Scheiben Bauchspeck, vier fette Nackensteaks, zum Alibi ein Gemüse-Grill-Spießchen und lässig in der Hand ein kühles Bier. Und gleich nochmal eins danach. Ist das nicht schön? Haben Sie noch nie Menschen dabei ertappt, die nach einem anstrengenden Tag manchmal gar nicht mehr darauf warten können, sich endlich mal wieder so ein richtig fett-triefendes Ensemble an Fast-Food-Produkten gierig und gedankenlos reinzuschieben? Noch keine Leute gesehen, die beim Duft von frischem Kaffee so derart in Wallung geraten, daß drei breite Stücke Schwarzwälder-Kirsch und ein trockener Streuselkuchen hinterher gar kein Problem darstellen? Denken Sie, all diese Menschen quälen sich wirklich dabei? Denken Sie tatsächlich, diese Leute verspüren keinen wahren Genuß dabei?
Oh ja, es geht beim Essen um viel mehr als um ein Druckgefühl in der Magengegend oder die obligatorische Sättigung. Es geht in der Tat um unseren höchsteigenen, persönlichen Genuß. Manche schaffen das mit einem perfekt blanchierten Karöttchen, die anderen erleben ihre Erfüllung in einer richtig guten Portion, ganz “locker von der Gabel”. Ganz viel, ganz fett, ganz feist.
Komischerweise gesteht Herr Fichtner den Menschen, die sich von qualitativ niedrigwertigeren Speisen ernähren wenigstens zu, daß sie durch ein deutliches “mehr” davon auch einen ähnlichen Grad an “Sattheit” oder den gleichen Genuß erreichen können. Nur müssen sie eben viel mehr essen als der Herr an der Austernbar, um endlich den vollkommenen Genuß zu verspüren. Ist das ein versteckter Appell an die “Schlechtesser” noch mehr reinzuschaufeln, damit der Artikel dann auch wirklich wahr wird?
Nicht alle wollen weniger essen und daher müssen wir glücklicherweise auch nicht alle “besser” essen. Für die Freunde der Gabel ist der Weg bereits das Ziel. Der Genuß beginnt schon mit der ersten Gabel und hört vielleicht nach der zwölften noch lange nicht auf. Es ist ein dauerhafter, ein anhaltender Genuß, dem man sich hingibt und der bereits mit dem ersten Bissen beginnt. Gibt es nichts schöneres als sich, nach einem schmackhaften Kartoffelsüppchen, durch so ein kleines 500g-Steak und einen ganzen Berg von Beilagen durchzunagen? Gibt es etwas traumhafteres als ein bombastisches Tiramisu, kredenzt mit einem würzigen dunkelschwarzen Espresso? Vielleicht noch ein paar Bällchen Vanille-Eis mit alpin-weiser Schlagsahne und frischen, roten Erdbeeren? Und zur Abrundung des gelungenen Abends vielleicht auch noch einen wunderbaren Williams-Christ? Vielleicht doch noch einen kleinen Punsch-Krapfen und eine Tasse starken Kaffee danach? Kein Problem…
Ich frage mich wirklich, wieso manche Leute denken, “wahrer Genuß” funktioniert nur mit atomistischen Portionen à la nouvelle cuisine? Hängt es mit dem weit verbreiteten Schlankheits- und Gesundheitswahn zusammen? Oder mit der inzwischen bei vielen Menschen verlernten Fähigkeit, ein Essen überhaupt noch richtig genießen zu können?
Ich gestehe allen ihr blachiertes Karöttchen an einer hauchdünnen Scheibe vom Kobe-Rind zu und freue mich, wenn sie das wirklich genießen können. Denn darum geht es doch wirklich. Dann bitte ich aber auch darum, daß man mich gewähren läßt, während ich mir “locker was auf die Gabel” schiebe und das Leben in vollen Bissen genieße. Denn, bevor Sie meckern, nehmen Sie doch erst mal was “locker auf die Gabel”!
Comments(0)