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“Pig Out” des Grauens

Es ist doch so einfach, es sich mal so richtig gutgehen zu lassen. Oder? Ihr glaubt mir nicht? Na, dann probiert doch mal Folgendes aus … am besten bei ansteigendem Hungergefühl … nachts vor’m Kühlschrank … :

Sie benötigen:
1 Packung “Hausmacher Buffet” – (natürlich) Spitzenqualität (150g) der Handelsmarke “Gebirgsjäger” (Fa. Stockmeyer GmbH, 48333 Sassenberg)
(beinhaltet folgende Pig-Komponenten:
- Schinkenleberwurst
- Delikatess Rotwurst
- Delikatess Sülze
- Gekochte Mettwurst)

1 Roggenpfünderle (500g)

Vorbereitung: 4 Brotscheiben Roggenpfünderle zurechtschneiden (funktioniert am Besten mit einem handelsüblichen Brotmesser), Kühlschrank öffnen (je nach Tageszeit vielleicht bereits eine Herausforderung), “Hausmacher Buffet” mit gekonnter Drehung aus dem Kühlschrank entnehmen (die Drehung kaschiert Einiges), “Hausmacher Buffet” öffnen (sofern man die nervige Plastiklasche zu fassen kriegt – ansonsten: hastig mit den Zähnen die Schutzfolie flächig aufknabbern), jede der vier “Pig-Komponenten-Sorten” gierig mit den Händen aus der Plastikkachel herausgrabschen, die jeweilige “Pig-Komponente” andächtig auf eine der vier Roggenpfünderle-Brotscheiben legen, Augen schließen, reinbeißen und so lange nicht damit aufhören, bis alle Scheiben im Strang der Gedankenlosigkeit durch den Hals geflutscht sind … ;-)

Reicht garantiert für vier lächerlich belegte Brote, gibt Kraft für neue Taten und wenn’s nicht reicht: Es bleibt ja noch genügend vom Roggenpfünderle übrig, das man sich zusätzlich – bis zum Erreichen einer erträglichen Sättigung – noch hemmungslos in’s Gesicht stopfen kann … ;-)

Variationen: Einen satten “Klacks” Senf auf jedes der belegten Roggenpfünderle-Schnitten draufklatschen (*herrlich*). Bierchen (oder sonstige Alkoholika, die gerade griffbereit sind) simultan zum Verzehr der Pig-Schnitten in den Kopf kippen. Schmeckt handfest.

Auf daß uns niemals der Frohsinn, die Schweinderl und das Brot ausgehen mögen … und nicht zu vergessen: Der Senf ist doch das tatsächliche i-Tüpfelchen des Lebens … ! ;-)

P.S.: Ach ja, “pig out” bedeutet angeblich so etwas wie “richtig fressen”.

 
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Geschrieben von - Freitag, 25. Juli 2008 in "Locker auf die Gabel", Speisen

 

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Speisen: Thailändischer Wok

Sollte die Zeit oder das Budget für eine weite Reise nicht ausreichen, die Sehnsucht nach etwas exotischem aber übergroß werden, kann man sich mit dieser kleinen Zwischenmahlzeit sehr gut behelfen. Für die kulinarische Fernreise benötigen wir:

  • Marinade: 8 EL trockener Sherry (oder Pflaumenwein) und 6 EL Sojasauce
  • 2 Zwiebeln
  • 5 Paprika (rot, gelb, orange)
  • 1 Dose Ananas in Stücken
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 4 TL rote Thai Curry-Paste
  • 3 TL Sambal Oelek
  • Salz
  • Pfeffer
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 600 g Schweinefleisch, in Streifen geschnitten
  • 250 g Thai Duftreis
  • 3 TL Speisestärke und etwas kaltes Wasser

Vorbereitung: Das Fleisch eine Stunde vor der Zubereitung in der Marinade (8 EL Sherry, 6 EL Soja-Sauce) einlegen. Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika waschen und in Streifen schneiden. Zwei große Tassen Wasser in einen Topf geben, leicht salzen und zum Kochen bringen. Eine große Tasse Reis (250g) in das kochende Wasser geben, auf kleine Hitze stellen und 10-12 Minuten köcheln lassen. Nicht umrühren.

Den Wok sehr gut vorheizen, dann das Sonnenblumenöl anschließend im Wok sehr heiß werden lassen. Das Schweinefleisch hinzugeben und gut von allen Seiten anbraten, bis eine schöne braune Färbung erhält. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und 3-4 Minuten pfannenrühren, bis diese leicht glasig sind. Sambal Oelek und die rote Thai Curry-Paste zugeben und kurz unterrühren. Danach mit Kokosmilch ablöschen und weiterrühren. Die Paprikastreifen und Ananas zugeben und unter gelegentlichem Rühren 4 Minuten weiterkochen lassen. Die 3 TL Speisestärke in einer Tasse mit kaltem Wasser gut verrühren und in die Sauce geben. Unter Rühren stark aufkochen lassen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz erhält. Mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls auch etwas Sambal Oelek abschmecken. Fertig.

Den Reis in eine Schüssel geben, den scharfen thailändischen Wok obenauf legen und sogleich mit Stäbchen verspachteln. Sollte noch ein Katalog mit Fernreisezielen vorhanden sein, diesen auf einer Seite mit weisem Strand und saftig grünen Palmen aufschlagen und einfach nur betrachten. Die Schärfe und die Aromen des Thai-Woks werden ihr übriges tun Sie in beste Urlaubsstimmung zu versetzen. Guten Appetit!

 
2 Comments

Geschrieben von - Montag, 21. Juli 2008 in Speisen

 

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